Ausbildung

Bedeutung der Ausbildung

Bedeutung der Ausbildung

Der Zwischenbericht „Frühe Bildung weiterentwickeln und finanziell sichern“ des BMFSFJ zeigt, wie in Zusammenarbeit mit den Jugendministern/innen der Länder und Vertreter/innen der Träger und Verbände an der Beschreibung von Zielen für die Weiterentwicklung der Qualität gearbeitet wurde. Dieser Zwischenbericht sowie das enthaltene Communique bildeten die inhaltliche Grundlage für einen Beschluss der Jugend- und Familienministerkonferenz, bei der Eckpunkte für ein Qualitätsentwicklungsgesetz beschlossen wurden.

Alle Handlungsdimensionen des Zwischenberichts wurden aufgenommen. Dazu zählt auch: „qualifizierte Fachkräfte“. Die Quelle findet sich unter dem beigefügten Link und sie kann als breit abgestimmter Konsens für die Perspektive der Anforderungen an die Qualität und damit notwendige künftige Schritte in der frühkindlichen Bildung bezeichnet werden.

In dem Communique heisst es unter anderem:

„Gut ausgebildete und zufriedene Fachkräfte sind das Fundament der pädagogischen Arbeit in den Kindertageseinrichtungen. Das Berufsfeld der Kindertagesbetreuung muss daher attraktiv für potenzielle Bewerberinnen und Bewerber sein und die Ausbildung entsprechen den hohen Anforderungen optimiert werden. Hierzu gehört auch, die Kindertageseinrichtungen als Lernort Praxis zu stärken. Im Rahmen möglichst teamorientierter und prozessbegleitender Fort- und Weiterbildungen muss dafür gesorgt werden, dass sich Fachkräfte umfassend und auf der Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse fortbilden können, um insbesondere die an den Entwicklungsprozessen der Kinder orientierte Bildungsarbeit in der Kindertagesbetreuung weiter zu verbessern. Im Sinne von Inklusion braucht es multiprofessionelle Teams, denen auch heilpädagogisch qualifiziertes Personal angehören kann. Im System der Begleitung von Qualitätsentwicklungsprozessen in der Praxis spielt gerade vor dem Hintergrund wachsender Komplexität die Fachberatung eine zunehmend stärkere Rolle, der in angemessener Form Rechnung getragen werden sollte. Gesundheitliche Präventionsmaßnahmen für pädagogische Kräfte zählen zur Fürsorge der Träger gegenüber den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.“